Vegan-Woche 2: Möhren-Kokos-Suppe mit Kürbis

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Hallo ihr Lieben,

hat Euch auch die aktuelle Erkältungswelle dahingerafft? Oder seid ihr bislang verschont geblieben? Um mich herum hat es wirklich Viele erwischt. Ich bin immer noch fit, aber der Mann lag die letzte Woche flach. Das hat unser Fastenvorhaben etwas getrübt – aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Es gibt also auch diese Woche wieder ein tolles veganes Rezept und ein paar Gedanken zu unserem Vorhaben diese Fastenzeit ohne tierische Produkte auszukommen.

Letzte Woche habe ich mich stressbedingt viel von Resten der Vortage ernährt und so oft es ging Rohkost als Snacks dazwischen geschoben. Lasst Euch sagen: Mit einem kranken Mann und einem kleinen Baby war ich gut ausgelastet. Da blieb nicht viel Zeit zum Kochen. Manchmal sogar nur so wenig, dass ich mir von auswärts habe etwas mitbringen lassen.  „Auswärts“ habe ich es mir dann aber einfach gemacht und nicht komplett auf tierische Produkte verzichtet. Ich bin ohnehin nicht so der Salat-Typ (vor allem nicht im Winter bei drohender Erkältung) und oft bleiben einem „auswärts“ leider nicht viele tierproduktlose Alternativen.

Trotzdem konnten wir den Verbrauch von tierischen Produkten weiter massiv reduzieren! Das macht mich schon etwas stolz, gerade wenn es hier drunter und drüber geht. Ein Versuch eines meiner Lieblingsgerichte zu veganisieren ist zwar geschmacklich etwas daneben gegangen – trotzdem konnten wir auch diese Woche ein tolles neues Gericht finden, das bestimmt auf dem Speiseplan bleiben wird. Und mit der Caroblade haben wir uns ganz pflanzlich aufgewärmt und die Seele gestreichelt.

Hier ist unser

Speiseplan vegane Fastenwoche 2

Für Zwischendurch:

Caroblade mit Dinkelmilch wie aus Gesund kochen ist Liebe

Mittwoch:

Reste vom Vortag: Juliettas Beet Bourguignon

Donnerstag: Reste, belegte Brote und Rohkost (was der Kühlschrank so hergab)

Freitag: Auswärts gegessen

Samstag:

Möhren-Kokos-Suppe mit Pinienkernen und Kürbis inspiriert von Gesund kochen ist Liebe und so gut, dass sie gleich nach letzter Woche noch einmal wiederholt werden musste!

Sonntag: selbsterdachte Nudeln mit grünem Gemüse (Reste aus dem Kühlschrank) und Pilzen (leider geschmacklich ein Reinfall, deshalb bleibt das Rezept geheim)

Montag: Reste und Rohkost

Dienstag: Nudeln mit Tomatensoße

Mittwoch:

Pasta Alfredo mit gebratenem Gemüse inspiriert von SimpleVeganBlog – unser neues Highlight!

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Als Rezept habe ich heute für Euch heute eine

Möhren-Kokos-Suppe mit Kürbis und Pinienkernen

Die Suppen-Idee kommt aus dem tollen Kochbuch Gesund kochen ist Liebe von meiner Freundin Veronika vom Blog Carrotsforclaire. Ich habe nur einige Kleinigkeiten abgewandelt, Mengen an das angepasst, was ich da hatte. Die Suppe ist so gut, dass sie nach letzter Woche diese Woche direkt noch einmal auf den Tisch kommt! Ich habe extra noch einen der letzten Kürbisse im Supermarkt ergattert!

Aus Veronikas Buch habe ich bereits einige Rezepte nachgekocht und war durchweg begeistert! Es handelt sich dabei nicht um komplett veganes Kochbuch – wer aber Lust hat sich gesund und lecker zu ernähren ist bei Veronika genau richtig.

Für die Suppe braucht ihr:

800g Möhren

400g Hokkaido-Kürbis

500ml Kokosmilch

2 Zwiebeln

ein walnussgroßes Stück Ingwer

2 Knoblauchzehen

2-3 EL Pinienkerne

1,5 EL Kokosöl

3 EL Zitronensaft

2 Sternanis (und optional einen Einweg-Teebeutel zum befüllen)

Cayennepfeffer und Salz

Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. Kürbis gründlich waschen, zerteilen, Kerne entfernen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln abziehen und frei würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.

In einem Topf 1 EL natives Kokosöl schmelzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen. Möhren- und Kürbisstücke mit dem übrigen halben Löffel Kokosöl zugeben und unter Rühren 1-2 Minuten mitdünsten.

Kokosmilch zugeben und mit Wasser auffüllen bis das Gemüse bedeckt ist (ca. 400 ml). Sternanis entweder direkt zugeben oder zuvor in einen Einweg-Teebeutel geben. Gewürze im Teebeutel haben den Vorteil, dass man später nicht lange danach suchen muss, um sie wieder herauszufischen. (Es funktioniert bestimmt auch mit einem Tee-Ei aus Metall und ist dann noch nachhaltiger.)

Die Suppe bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen lassen, gelegentlich umrühren. Inzwischen die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl vorsichtig anrösten. Hierbei ist Fingerspitzengefühl gefragt, da Pinienkerne schnell anbrennen!

Sternanis entfernen und die Suppe pürieren. Mit Zitronensaft, Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Anrichten und mit Pinienkernen bestreuen.

Guten Appetit! Lasst es Euch schmecken!

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