Brownie-Liebe – vegan, raw & wunderbar!

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Hallo ihr Lieben!

Das Wort Raw spielt in diesem Jahr eine ganz besondere Rolle in meinem Leben. Vor 2014 hat es mich eigentlich nicht besonders interessiert. Dann kamen aber der erste Fotoworkshop und dieser feine Blog in mein Leben und auf einmal war es da – das Wort Raw.

Zu allererst lernte ich es im Foto-Workshop kennen. Dort erfuhr ich, dass jpeg-Photos bereits leicht verändert zur ursprünglichen Aufnahme abgespeichert werden und sich in diesem Format nicht mehr so feine Veränderungen vornehmen lassen, als wenn man seine Fotos in einem Format namens Raw abspeichert. Aha! Raw-Dateien benötigen mehr Speicherplatz, bieten aber im Nachhinein auch mehr Möglichkeiten. Wer also ein ernstzunehmender Food-Fotograph werden möchte 😉 , der sollte flink gucken, ob seine Kamera auch das Raw-Format unterstützt. Da könnt ihr euch bestimmt vorstellen, wie ich direkt und auf der Stelle und noch im Workshop meine kleine Kamera auf Raw umgestellt habe. Und seither auch nicht wieder zurrück.

Und wie bitte passt das nun zum Brownie?!?

Genau! Kurze Zeit später purzelte das Wort Raw ein weiteres Mal in mein Leben – und zwar bei der Rezept-Recherche.

Raw – das ist auch ein Schlagwort, sowie die englische Kurzform, für rohköstliche Zutaten. Raw Zutaten wurden nicht durch z.B. starkes Erhitzen haltbarer gemacht, getrocknet oder Ähnliches, sondern wurden so schonend verarbeitet, dass ihr rohköstlichen Zustand beibehalten und, wichtig, die Vitamine und Nährstoffe bestmöglich erhalten bleiben.

Rohköstlich – das kannte ich bereits lange von meiner Tante, die sich immer wieder damit befasst hat. Mich hat dieses Konzept bislang aber nicht wirklich umgehauen. Das hat sich dann schlagartig mit rohköstlichen, meist veganen Süßigkeiten geändert!

Diese Süßigkeiten sind der Hammer! Sie sind gleichzeitig ziemlich voll mit guten Zutaten und dementsprechend für Süßigkeiten unglaublich gesund und schmecken großartig. Zudem sind sie einfach und schnell selbst gemacht, lassen sich meist gut lagern und halten sich theoretisch lange im Kühlschrank. Praktisch halten sie sich gar nicht so lange, weil sie immer schnell weggefuttert werden. 🙂 Überzeugend finde ich auch, dass sie satt machen und ich mich  nur noch ganz selten für „normale“ Süßigkeiten interessiere.  Bislang habe ich auch noch keine „Ich esse die ganze Tüte, weil ich mich so schlecht disziplinieren kann und will, und nachher ärgere ich mich„-Situation mit den Raw Süßigkeiten gehabt. Ihr hört – ich bin überzeugt!!!

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Heute möchte ich mit Euch ein Rezept aus dem Veggie Journal teilen. Und zwar eins für Raw Brownies. Die sind vegan und rohköstlich. Ich mache mindestens einmal in der Woche ein Rezept und nehme immer kleine Mengen mit zur Arbeit – für „schlechte“ Zeiten – ihr wisst schon. Mein Mann mag sie auch gerne.

Und ihr braucht:

200g Walnusskerne

200g große, saftige Datteln (z.B. Medjool oder andere Soft-Datteln)

40 – 50g RAW Kakao-Pulver (Hier klappt es bestimmt auch mit normalem Kakao (dann 60 – 80g), aber gerade bei Kakao finde ich den Unterschied zwischen Raw-Ware und herkömmlichen Kakao sehr deutlich. Rohköstlicher Kakao gilt als sehr gesund. Konventionell, stark erhitzt und gezuckert ist er das nicht mehr unbedingt. Mir – als bekennender Kakaoverächter – schmeckt der RAW Kakao zudem viel besser. Meiner Erfahrung nach braucht man auch für Rezepte weniger. Aber bitte nicht erhitzen – dafür ist der Raw Kakao zu teuer! Ich benutze diese Sorte .)

1-2 EL Ahornsirup (Ich mag Mild – Grade A)

1 kleine Prise Meersalz

Praktisch: niedrige, rechteckige Aufbewahrungsform mit Deckel und Backpapier.

In einer Küchenmaschine oder ähnlichem Zerkleinerer Walnüsse und entsteinte Datteln ordentlich zerkleinern. Dann Kakao-Pulver mit enigen Stößen untermischen. In eine Schüssel geben und Ahornsirup und Salz zugeben und ordentlich durchmischen. Plastikdose mit Backpapier auslegen (ich schneide einen Streifen, der die gleiche Breite, wie der Boden hat, aber deutlich länger ist, so dass er oben aus der Dose guckt). Mischung in die Dose geben und mit der Rückseite eines Löffels ordentlich festdrücken. Dose in den Kühlschrank stellen. Später mit einem scharfen Messer Würfelchen schneiden. In der Dose lagern und die gewünschte Menge herausnehmen. Brownies müssen nicht ständig kalt stehen, könne auch gut mitgenommen werden und schmecken auch beim Zimmertemperatur prima.

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Bon Appetit!

Macht’s gut.

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7 Kommentare zu “Brownie-Liebe – vegan, raw & wunderbar!

  1. liebe Julietta, da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen, ich wüsste auch nicht welches Wort dieses Jahr mehr in aller Munde ist als „raw“ bzw. „roh“ 😉 Ich finde es ebenfalls total faszinierend, was für feine Leckerbissen, man aus rohen Zutaten zaubern kann und dass diese dann auch noch gesund sind. Über ein Brownie-Rezept bin ich auch vor Kurzem gestoßen und werde mich demnächst einmal an einer Version versuchen. Allein roher Kakao ist großartig, und dann auch noch Datteln… 😉 da gerät man leicht ins Schwelgen! Ich danke dir für deine Inspiration und wünsche dir eine gute Woche! Liebe Grüße, Theresa

  2. Oh wie lecker die Brownies bei dir aussehen! Ach da hätte ich jetzt auch gerne etwas von! Vielen Dank für das schöne Rezept!
    Liebste Grüße
    Veronika

  3. Pingback: Drei Blogs, drei Kochlöffel und noch mehr Amaranth | julietta seasons

  4. Oh mein Gott, das sieht nicht nur lecker aus, das schmeckt fantastisch 🙂 Und das, obwohl ich eigentlich überhaupt keine Datteln mag…
    Liebe Grüße,
    Anne

  5. Liebe Julietta,
    was für einen Mixer nimmst du denn für dieses Rezept? Oft ist es ja so, dass der Mixer Datteln ohne Flüssigkeit nicht so gern mag… Irgendeine Mixeranschaffung (einer von den Hochleistungsmixern?? Kann der das?) steht eh an, ich hab bisher nur einen Stabmixer.
    Beste Grüße
    Astrid

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