veganes Kopfsalat-Pesto

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Hallo ihr Lieben,

entschuldigt bitte meine lange Abwesenheit. Dafür gab es unterschiedlichste Gründe. Von einem dieser Gründe sollt ihr aber in den nächsten Wochen noch etwas haben!

Ich war auf einem Workshop auf dem Benediktushof in Holzkirchen – wo unter anderem Zen gelehrt wird. Und was interessiert uns jetzt Zen?!? fragt ihr euch vielleicht. Was euch auf jeden Fall interessieren sollte ist das wunderbare Essen, dass es auf dem Benediktushof gab und von dem ich euch ganz viel Inspiration mitgebracht habe. Heute teile ich mit Euch eins meiner Lieblinsrezepte der vergangenen Woche – veganes Kopfsalat-Pesto.

Es besticht meiner Meinung nach gleich durch mehrere Eigenschaften. Erstmal schmeckt es lecker. Zweitens geht die Zubereitung total fix. Drittens ist es eine hervorragende Weiterverarbeitung von übrig gebliebenem Kopfsalat.

Kennt ihr das auch? Wenn wir uns Salat aus Kopfsalat machen, dann brauchen wir ungefähr einen halben Salatkopf. Die andere Kopfhälfte wandert dann in den Kühlschrank. Und in so mancher Woche ist es dann passiert, dass der Kopf dort welk wurde, bevor er nochmal auf dem Teller landete. Wie schade! Das kann mit diesem Pestorezept jetzt endlich wirklich nicht mehr passieren! Denn schwupp di wupp ist ein Gläschen Pesto produziert und kann an einem der nächsten Tage mit Nudeln oder auf Brot oder Käse (dann ist es natürlich nicht mehr vegan) vertilgt werden.

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Und das braucht ihr für ca. 4 Portionen:

Kopfsalat (ca. 1 Kopf)

Haselnüsse (ca. 1 Hand voll)

Rapsöl

Salz

Kopfsalat waschen und abtropfen lassen. Portionsweise Salatblätter, Haselnüsse und einen guten Schuss Rapsöl in einen Zerkleinerer geben. Ich habe einen Mixbecheraufsatz für meinen Stabmixer. Vermutlich klappt die Zubereitung auch mit Stabmixer in einem hohen, schmalen Gefäß. Sobald alle Nüsse und Salatblätter zerkleinert sind mit Rapsöl und Salz abschmecken. Das Pesto hat die richtige Konsistenz, wenn es sich rühren lässt, aber noch nicht besonders flüssig ist.

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Das Pesto schmeckt hervorragend mit Nudeln. Ich koche gerne halb helle Dinkelnudeln, halb Dinkelvollkornnudeln. Auf dem Benediktushof gab es das Pesto zu einem Brat-Käse, ich finde es passt auch toll zu Feta (aus Schaf- und Ziegenmilch) – dann ist das Rezept natürlich nicht mehr vegan. Ich kann mir auch noch viele weitere Kombinationsmöglichkeiten vorstellen. Wenn ihr eine besonders tolle gefunden habt, dann schreibt mir doch gerne einen Kommentar! Über meinen Waffenstillstand mit Schaf und Ziege könnt ihr übrigens hier mehr erfahren, wenn ihr Lust habt.

Und eines noch. Falls ihr euch für Zen-Küche interessiert oder wissen möchtet, was für Ideen es noch so in den Köpfen der Köche des Benediktushofs herumschwirren, dann habe ich gute Neuigkeiten für Euch. Es gibt ein Kochbuch vom Benediktushof. Das Kopfsalatpesto steht nicht drin, dafür aber ganz viele andere Rezepte. Ihr könnt das Buch Meisterliche Zen-Rezepte: Achtsam kochen, lustvoll genießen im Buchhandel oder direkt hier erwerben. Vielleicht wartet ihr aber auch noch ein wenig, dann „bekoche“ ich euch bestimmt in den nächsten Wochen noch das eine oder andere Mal aus diesem Buch.

Macht’s gut ihr Lieben!

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Ein Kommentar zu “veganes Kopfsalat-Pesto

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