Im ganzen Jahr Frühling auf’s Brot – Kresse selber säen

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Ich bin spät dran mit diesem Beitrag! Seit Tagen bin ich ganz überwältigt von den Möglichkeiten, die der Frühling mir auf einmal eröffnet, dass ich mich glatt darin verloren und verzettelt habe. Aber ich verzeihe mir…

Irgendwie finde ich es auch ganz niedlich, wie sehr ich mich an meine eingeschränkte Januar/Februar-Auswahl von Kohl und Rüben gewöhnt hatte.

Ganz überrascht wurde ich also vom ersten Rhababer. Mit dem hatte ich so gar nicht gerechnet! Dann dachte ich erstmal: Jaja, von irgendwo importiert!  Aber Nein! Der Rhababer im hiesigen Supermarkt war sogar aus Deutschland, na sowas… Dann habe ich ihn voller Vorfreude eingepackt und mir zu Hause darüber Gedanken gemacht, was ich nun mit den schönen pinken Stangen machen wollte. Ich habe ihn dann eingekocht – mit gemischtem Ergebnis. Aber davon berichte ich in Kürze.

Auf jeden Fall ist der Frühling da und bringt langersehnte saisonale Abwechslung. Yipiieh!

Der heutige Post gehört eigentlich noch in die Februar-Zeit ohne frühlingshafte Genüsse, aber mit einer Menge Frühlingssehnsucht – vor allem beim Frühstück. Eine einfache Möglichkeit immer frühlingshafte Frische auf dem morgendlichen Frischkäse-Brot zu genießen ist Kresse.

Wie leicht die selber zu sähen ist, erinnern die Meisten von Euch wahrscheinlich noch aus der Schule oder dem Kindergarten – kinderleicht eben.

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Man nehme:

Eine Tüte Kressesaat (zu kriegen im Gartenmarkt oder im Bioladen oder Drogeriemarkt).

Watte oder Küchenkrepp

Tellerchen

Aus der Watte oder dem Küchenkrepp auf dem Teller einen flachen Boden für das Kressebeet formen, mit Wasser tränken. Großzügig Kressesaat darauf verteilen. Immer feucht halten und jeden Tag bewundern, was sich getan hat. Nach einigen Tagen ist die Kresse essfertig. Eventuell vorsichtig trockene Kernreste von den Kresseköpfchen entfernen.

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Tipps für das Butterbrot:

Ich mag mein Kresse-Brot gerne mit leichtem Frischkäse und Chiasamen. Da fragt ihr euch noch Was ist denn das? Ich würde sagen Chia-Samen sind in der Food-Blog-Szene irgendwie der letzte Schrei und super gesund. Ich mag es wenn es auf meinem Brot knuspert, deshalb sind die voll was für mich. Ich streusel die einfach so auf Frischkäse, Streich oder Avocado. Oder unter Kresse 😉 . Meine ersten Chia-Erfahrungen findet ihr übrigens hier.

Macht’s gut.

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2 Kommentare zu “Im ganzen Jahr Frühling auf’s Brot – Kresse selber säen

  1. liebe Julietta, du hast Rhabarber gesehen?! Das habe ich jetzt schon auf ein paar Blogs gelesen, aber irgendwie konnte ich in Berlin noch keinen sichten… also alle Augen und Ohren auf! Ich kann die Rhabarbersaison nämlich kaum abwarten! 😉 Kresse kenne ich auch aus Kindertagen und esse sie immer wieder gerne aufs Butterbrot. Komischerweise greife ich meist auf gekaufte zurück, es wird Zeit mal wieder selbst zu säen, so leicht wie das ist. Liebe Grüße und dir noch einen schönen Tag! Theresa

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