Drei Blogs, Drei Kochlöffel und eine Avocado

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Huch, was steckt denn nun hinter diesem Titel?

Drei Kochlöffel und eine Avocado?

Nun ja, eine Avocado ist gar nicht wirklich richtig, es waren ganz schön viele. Sowohl in der Woche vor unserem wunderbaren Treffen, als auch an besagtem Tag selber. Aber ich greife vor…

Das Folgende habe ich am sagenumwobenden Tag des Treffes geschrieben:

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Endlich ist es soweit! Ich sitze im Zug Richtung Norden und freue mich riesig!

Warum fahre ich denn überhaupt durch die Gegend? Ich treffe mich mit meinen Food-Blog-Freundinnen von 1akitchen und carrotsforclaire! Wir kennen uns von einem Workshop und schreiben uns seither fast täglich ausgesprochen leidenschaftlich Fragen, Antworten, Nachrichten und Grüße hin und her, denn uns verbinden (zwar auf unterschiedliche Weisen) die gleichen Themen. So kam es dann, dass die Finger vom ganzen Schreiben müde wurden, ich fix einen Tag Urlaub eingereicht habe und schwuppdiwupp mit dem Zug in Richtung Norden zu einem Treffen unterwegs war.

Aber wir wären nicht wir, wenn so ein Treffen einfach unvorbereitet abliefe 😉 Im Vorfeld hatten wir uns bereits (in einer fröhlichen Diskussion) auf ein gemeinsames Thema geeinigt – und das war gar nicht leicht! Unsere Blogs haben jeweils sehr persönliche Themen. Das erklärt vor allem unsere Leidenschaft für Zutaten & Co., führt aber auch dazu, dass bei einem gemeinsamen Projekt eine Menge Aspekte beachtet werden müssen. In meinem Fall musste das Thema auf jeden Fall irgendwie saison-tauglich sein.

Schließlich wurde es Avocado. Die hat aktuell Saison, aber nicht in Westfalen, ist also nicht regional. Trotzdem ein ganz guter Kompromiss, finde ich. Und eine äußerst spannende und schmackhafte Beere!

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Jetzt ging es nur noch darum ein passendes Rezept zu finden. Diese Mal hatte ich die Aufgabe eine Vorspeise zu zaubern. Meine Mitstreiterinnen brüteten über Haupt- und Nachspeise. Mhhhhh, was sollte es nur werden?

Nach einer Woche Avocado-Ausprobier-Genuss mit vielen Ideen und manchmal ein klein wenig Frust, bin ich jetzt voller gesunder Fettsäuren und sehr glücklich mit meinem selbsterdachten Rezept!

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Ich mache Quinoa-Salat – so saisonal wie möglich! Das heißt mit den hübschen Rapunzeln, wunderschönen Möhren und wunderbar süßsauren Äpfeln.

Das Rezept findet ihr übrigens am Ende des Beitrags. Zuvor möchte ich euch nicht vorenthalten, was die anderen Beiden gezaubert haben. Und es lohnt sich!

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Jetzt, ein paar Tage nach dem Treffen, kann ich ganz sicher sagen, dass Avocado nicht nur eine spannende Beere ist, die lecker im Salat schmeckt, sondern auch, dass man Spaghetti ganz ohne Getreide machen kann und vegane Torte mit Avocado ganz hervorragend schmeckt! Na neugierig?

Na dann will ich euch nicht länger schmoren lassen. Wir hatten ein ganz wunderbares Treffen mit tollen Gesprächen über Foodblog-Angelegenheiten und über Ernährung. Ich war total überwältigt davon, dass Veronika ihren ersten kindfreien Tag in langer Zeit mit uns geteilt hat, welch eine Ehre. In ihrem atemberaubenden Heim. Wir haben uns sofort zu Hause gefühlt. Dann haben wir uns auch so verhalten und in ihrer Küche ein heilloses Chaos angerichtet.

Beim Chaos-Veranstalten ist Folgendes herausgekommen:

Auf carrotsforclaire findet ihr heraus, wie Veronika aus Zucchini Spaghettis gezaubert hat und was sie von der Avocado-Minz-Soße hielt, die sie dazu ausprobiert hat.

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Diese super Schoko-Torte, total vegan und mit Avocado im Teig, sowie im Frosting findet ihr bei 1akitchen. Veredelt wurde die Torte mit wundervoller selbstgemachter Kuvertüre – das Rezept brauche ich auch unbedingt!

Ist das grüne Frosting nicht der Hammer?!?

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Auf Quinoa, wie auch schon bereits auf Chia-Samen, bin ich durch Veronika gekommen. Sie hat sich fast überschlagen vor Begeisterung. Da konnte ich nicht wiederstehen das Zeug mal zu probieren. Und ich bin ähnlich beigeistert, aber noch etwas ungeübter.

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Hier kommt als das Rezept zu meinem Avocado-Salat mit Quinoa:

Man nehme (für eine große Portion, d.h. 3 Portionen Hauptmahlzeit für so hungrige Mäuler, wie meinen Mann und mich):

1 Avocado

ca. 200g Quinoa (ich habe dreifarbig gemischten genommen)

1-2 kleine Äpfel (ich liebe Elstar)

3-4 Möhren (besonders hübsch wird es mit schwarzen/lila Karotten und orangenen)

2 große Hand voll Rapunzeln (Feldsalat 😉 )

Etwas Zitronensaft. Weißweinessig, Ahornsirp, Salz, Pfeffer, Chilipulver, eventuell einen kleinen Schuss Rapsöl

Quinoa abwaschen und nach Packungsanleitung mit etwas Salz garen. Rapunzeln putzen und waschen, Äpfel und Möhren schälen und kleinschneiden. Avocado von Stein und Haut befreien und kleinschneiden. Äpfel und Avocado mit Zitronensaft beträufeln. Quinoa abkühlen lassen. Ein Dressing aus Weißweinessig, einem Teelöffel Ahornsirup und ggf. einem kleine Schuss Rapsöl mischen. Pfeffer, Salz und nach Geschmack Chilipulver (das kommt bei uns an alles dran, wie ihr vielleicht schon gemerkt habt) zugeben. Alle Zutaten miteinander vermischen. Gerne ein bisschen ziehen lassen. Das Einzige was dann passieren kann, ist dass der Feldsalat etwas anmatscht. Um das zu vermeiden, einfach Feldsalat später zugeben.

Zum Schluss noch ein Fazit. Welch ein wundervolles Wochenende! Es war zwar nur ein Tag, und der auch noch unter der Woche, trotzdem habe ich mich auf dem Rückweg gefühlt, wie nach einem Wochenende nur für mich und meine Seele. Lieben Dank an meine bezaubernden Blog-Freundinnen und ihre Kochlöffel für diesen Effekt auf mich. Ein ganz großes Bussi zu euch beiden in Richtung Norden.

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8 Kommentare zu “Drei Blogs, Drei Kochlöffel und eine Avocado

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